Unsere Anfänge

Friends for Ulgii nahm den Anfang, als sich Paul Herger entschied, für das Schuljahr 2018/2019 in Ulgii als Deutschlehrer an der Zayed Secondary School zu arbeiten. Er unterrichtete als einzige «westliche» Lehrperson in zehn verschiedenen Klassen von der fünften bis zur elften Schulstufe.

Anfangs November 2018 erhielt er aus der Schweiz das Angebot einer grosszügigen Spende und die Anfrage, ob man das in Ulgii sinnvoll einsetzen könne. Weil er die Armut in der Mongolei, einem Land in dem ein Drittel der Menschen unter der Armutsgrenze lebt, mit eigenen Augen gesehen hatte, wusste er, dass diese Spende viel bewirken kann. Nach einem Aufruf für eine Beteiligung an Familie, Freunde und Bekannte ist innert kurzer Zeit sehr viel Geld zusammengekommen.

Innerhalb weniger Monate konnten mehr als 30'000 CHF in Ulgii an der Quelle grösster Armut umgesetzt werden


  • Eine Sportanlage wurde gebaut
  • 66 sehr arme Familien mit insgesamt über 230 Kindern wurden durch Sachspenden unterstützt. Diese wurden durch Sozialarbeiter begleitet und wo es die Situation zuliess, wurde auch direkte finanzielle Hilfe gesprochen.
  • Bei medizinischen Notfällen wurde geholfen.
  • Stipendien für 8 Jugendliche über durchschnittlich 4 Schuljahre wurden vergeben.

Aufgrund dieser Erfahrungen, eines bereits vor Ort in Ulgii entstandenen Netzwerkes und der Einsicht, wie viel von Wenigen an einem solchen Ort bewirkt werden kann, wurde beschlossen, das Hilfsprojekt weiterzuführen und ihm eine nachhaltige Grundlage in Form eines Kinderheims zu geben.

kind 2
kind spital

kind 1
klasse zayed schule

Organisation

Vorstand Schweiz

Paul Herger

Durch sein Jahr in der Mongolei kennt er die Mentalität der Menschen. Er hat ein Netzwerk mit zuverlässigen Freunden in der Mongolei aufgebaut und kennt viele Leute in Ulgii. Durch zahllose Besuche bei den ärmsten der Armen in Ulgii kennt er die Umstände, in denen die Menschen leben, bestens.

Florian Kaufmann

War selber in Ulgii und hat die wunderbaren Menschen kennengelernt, aber auch die Armut mit eigenen Augen gesehen. Deshalb hatte er die Idee, das von Paul Herger gestartete Hilfsprojekt im Rahmen eines gemeinnützigen Vereins weiterzuführen. Er kümmert sich um das Tagesgeschäft des Vereins.

Bernhard Herger

Hat das wunderschöne Land und die Menschen in Ulgii im eiskalten Winter selber kennen gelernt. Zwischen Weihnachten und über Neujahr hat er seinen Bruder Paul während dessen Aufenthalt in der Mongolei besucht und ist beeindruckt, mit wie wenig die Menschen in Ulgii zufrieden sein können. Er kümmert sich hauptsächlich um die Finanzen des Vereins.

Geschäftsführung Mongolei

Kulshat Medikhat

Sie leitet das Projekt vor Ort. Sie hat sich im gemeinsamen Jahr mit Paul Herger als überaus selbstlos, zuverlässig und motiviert erwiesen. Das sind alles Eigenschaften, die Gold wert sind in der Mongolei.

Sie arbeitete als Englischlehrerin. Die Vision, den Menschen in ihrer Heimat zu helfen, hat sie aber schnell dazu bewogen, sich unserer Sache anzuschliessen.


Jahresabschlüsse

Jahresabschluss
2020